Bei all dem technischen Fortschritt und den digitalen Geräten die einem vieles erleichtern und die ich auch selbst fleißig nutze bin ich doch immer noch ein analoger Mensch. Ich brauche einen Stift und ein Papier auf dem ich mir Notizen mache, Ideen sammle, Geistesblitze festhalte oder Skizzen zeichne.
Ich muss so etwas immer bei mir haben. Und Papier ist nicht nur geduldig sondern auch praktisch. Es funktioniert bei leerem Akku oder Stromausfall, grellem Sonnenlicht und ohne Internet. Ich bin viel unterwegs mit unterschiedlichsten beruflichen Projekten, meiner Band, draußen, drinnen, in einer Sitzung oder auf einem Festival. Ich brauche meine Notizen um mein Leben zu organisieren und nichts zu vergessen. Und um zu träumen. So gingen schon einige Notizbücher durch meinen Besitz und stapeln sich in irgend einem Regal, nach Jahren sortiert.
Doch wie schaut ein perfektes Notizbuch aus? Nicht zu groß und nicht zu klein. Schön soll es sein – so schön, dass ich es jedes Mal allein schon der Optik und Haptik wegen gerne in die Hand nehme. Am besten wäre es, wenn der Inhalt austauschbar ist und ich auch kleine Dinge, Zettel, Karten, usw. darin aufbewahren kann.
Auf meiner Suche stieß ich auch auf ein japanisches Kultprodukt, welches fast all diese Vorzüge miteinander verband. Trotzdem war es für mich noch nicht perfekt. Das Format ließ nur die eigenen Hefte zu und ein paar Kleine Fächer wünschte ich mir auch noch.
So entstand unser erster Prototyp des Logbuchs – ein paar Ideen haben wir übernommen und dann weiterentwickelt und verändert. Im Grunde ist es ein schlichter, schöner Umschlag aus hochwertigem Leder und Gummibändern zum Verschließen und zum Einhängen des Inhalts. Aber in den Formaten A6 und A5. So kann man jedes beliebige DIN-Format Heft einhängen. Der eine braucht Adressen, der andere seine „Field Notes“.
Bei unseren eigenen Heften sind wir zu einer der Besten Papierfabriken der Welt gegangen (www.gmund.com), haben uns ein richtig hochwertiges Schreibpapier ausgesucht, es zu Heften binden und für uns bedrucken lassen.
Innen im Buch ist eine Wollfilzeinlage mit Stifthalter und unterschiedlichen Fächern zum Aufbewahren von Zetteln, Tickets, Kreditkarten oder auch für das Smartphone.
Dazu noch eine passende Kalendereinlage mit Jahresübersicht.
Wenn ein Heft voll ist, kommt das nächste rein und das alte muss dafür nicht mal raus. Wenn ich es anders haben will, dann stell ich es eben anders zusammen. Wenn sich meine Bedürfnisse ändern, ändert sich auch mein Notizbuch. Der perfekte Begleiter für das Leben und die Faszination des Analogen.

Euer Manuel Hoffmann